FlowRider: Surfen und Boogie Boarden

Auf dem FlowRider kann Boogie Boarden und Surfen.Einmal die perfekte Welle surfen – das ist der Traum jedes Wellenreiters. Die perfekte Welle erleben Gäste der Oasis of the Seas auf dem FlowRider. Auf der Oasis of the Seas gibt es gleich zwei der modernen Surfsimulatoren. In der Erlebniswelt The Pool and Sports Zone findet man Simulatoren für Stand Up Surfer und Boogie Boarder.

FlowRider-Action

Die starke Strömung des FlowRiders treibt Surfer und Boogie Boarder bergauf.Der FlowRider ist ein Wellensimulator, dessen starke Düsen eine wenige Zentimeter hohe Wassermasse über die Breite seines gesamten wellenförmigen Beckenbodens schießen. Es entsteht eine Wasserströmung, auf der man mit Surfbrettern wie auf einer echten Meereswelle reiten kann. Die Fläche steigt nach oben an, bis sie in ein Becken mündet, in das das Wasser und auch so mancher bereits gestürzte Surfer gespült wird (Bild rechts).

Egal ob erfahrener Surfer oder völliger Neuling im Wassersport, die FlowRider bieten actionreiches Entertainment für jeden, der mutig genug ist, sich in die Welle zu stürzen! Dabei eignet sich das Boogie Boarden (oder Body Boarden, Bild oben) hervorrangend für Einsteiger. Das etwas breitere und kürzere Brett macht es leichter, die Balance zu halten, vor allem, wenn man sich zunächst liegend oder kniend der Strömung stellt. In dieser Position fällt man auch nicht ganz so weit. Stand Up Surfen lockt die sichereren Wellenreiter an, die sich im Stehen der Welle ausliefern wollen und vielleicht schon einige Tricks auf Lager haben (Bild unten). Die FlowRider Crew ist stets anwesend und weist die Wassersportler ein. Wer neu ist, bekommt natürlich auch Hilfe von den Profis, sie halten die Neulinge fest, bis sie sich allein in der Strömung zu halten trauen.

Wer sich wagt, kann versuchen, sich stehend auf einem Surfbrett zu beweisen.Besonders spannend wird es rund um die FlowRider, wenn die Crew zu Wettkämpfen aufruft. Wagemutige treten dann gegeneinander an, um zu zeigen, wer sich am längsten auf dem Brett halten kann oder wer die cooleren Stunts beherrscht. Die Stimmung ist großartig – ein Moderator heizt den Surfern und den Zuschauern auf den Tribünen ein. Am Ende gewinnt der Beste oder der Publikumsliebling. Es kommt auch vor, dass die FlowRider Crew in einer Show ihre Tricks zum Besten gibt.
Grundsätzlich sind die Tribünen rund um die FlowRider sehr beliebt, weil es durchgehend beste Unterhaltung gibt: Es wird viel applaudiert aber auch viel gelacht. „Wipe Outs“ werden die „Abgänge“ der Laien-Surfer genannt – sie sind es, die hier meist für fantastische Laune sorgen. Und keine Sorge, wer hier mitmacht, kann auch über sich selbst lachen …

FlowRider-Fakten

Die großen FlowRider Double bieten genügend Wellenplatz für zwei Surfer!

Der „FlowRider® Double“ ist eine Erfindung der Firma WaveLoch™. Schon 2005 brachte Royal Caribbean International den FlowRider Single erstmals auf ein Kreuzfahrtschiff, auf die Freedom of the Seas. Der Surfsimulator erwies sich als so beliebtes Entertainment-Feature, dass auch die Oasis-Klasse mit dem FlowRider ausgestattet werden sollte. Die Oasis of the Seas erhielt dann 2009 zwei FlowRider Double (Bild rechts). Diese FlowRider wurden in die Erlebniswelt The Pool and Sports Zone auf Deck 15 integriert, einer auf der Steuerbord- und einer auf der Backbordseite.
Die zwei FlowRider auf der Oasis of the Seas sind 9,8 Meter breit und 16,45 Meter lang, die Surfpisten sind jeweils 12 Meter lang. Insgesamt nimmt jeder Simulator 221 000 Liter Wasser auf und schafft bei einer Strömungsgeschwindigkeit von über 40 km/h zwischen 320 und 480 Fahrten pro Stunde! Zum Vergleich: Die Oasis of the Seas fährt bei Höchstgeschwindigkeit mit 23 Knoten, also auch rund 40 km/h! Jeder der FlowRider® kann in zwei Bahnen getrennt werden, so wird bei Hochbetrieb die Wartezeit verkürzt. Außerdem gibt es so die Möglichkeit, direkt gegeneinader anzutreten!

Tipps & Sicherheit

Die Nutzung des FlowRiders ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich. Wer mag, kann sogar Privatstunden nehmen, für die jedoch eine Gebühr berechnet wird. Im Cruise Compass sind die Öffnungszeiten angegeben, es gibt meist konkrete Termine für das Boogie Boarding bzw. für das Stand Up Surfing. Am FlowRider steht man an, bis man an der Reihe ist, dann darf man surfen, bis man fällt, bzw. vom Brett gefegt wird. Es sei denn, man hat wirklich nur 2 Sekunden auf dem Brett gestanden. Danach ist der nächste an der Reihe. Das Warten vergeht recht schnell, weil man seinen Vorgängern bei ihren Surfversuchen zusehen kann. Für besonders kurze Wartezeiten eignen sich vor allem die Hafentage, wenn die Mehrzahl der Gäste an Land unterwegs ist.
Man sollte die Wartezeit einfach bereits zum Aufwärmen und Dehnen nutzen – Surfen ist ein Sport und um Verletzungen zu vermeiden, hilft eine gute Vorbereitung. Darüber hinaus empfiehlt es sich, nicht übermütig zu werden und zunächst keine waghalsigen Tricks auszuprobieren, sondern erst einmal das Brett und seine Eigenschaften kennenzulernen. Das gesamte FlowRider Becken ist im Übrigen mit einer Polsterung ausgestattet, die einen Aufprall abdämpft und bremst.
Fest sitzende Badebekleidung ist ein Muss. Die Strömung ist so stark, dass schnell mal ein Kleidungsstück „abgewaschen“ wird. Für die Herren eignet sich eine wirklich fest sitzende Badehose, für Frauen ist ein Badeanzug oder zumindest ein extra Shirt die beste Wahl.
Nur mit einem Waiver – einer Haftungsfreistellung – darf man den FlowRider testen. Am sinnvollsten ist es, den Waiver online schon vor der Kreuzfahrt auszufüllen, um an Bord etwas Zeit zu sparen. Man muss sich zwar auch noch ein Papierarmband abholen, aber das ist dann schnell erledigt.

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